Falsches Signal: Warum die Abschaffung der Fortbildungspflicht dem Immobiliensektor schadet
Die Fortbildungspflicht für Makler und Verwalter fällt weg. Wir erklären warum das kein gutes Signal für die Branche ist!
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Von Lennep bis Lüttringhausen, von Hohenhagen bis Hasten: Wir kennen die Stadtteile, die Käufergruppen und die Preisentwicklung. Aus 20 Jahren Erfahrung in Remscheid wissen wir, was den Unterschied macht zwischen einem Verkauf zum Marktwert und einem Verkauf, der zu lange dauert.
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Auf dieser Seite dreht sich alles um Verkauf und Vermietung. Unsere aktuellen Angebote finden Sie in der Objektübersicht:
Remscheid ist die höchstgelegene Stadt im Bergischen Städtedreieck – und der Immobilienmarkt hier funktioniert anders als in Solingen oder Wuppertal. Wir kennen ihn seit 2006. Vom denkmalgeschützten Fachwerk-Altbau in Lennep über den Reihenhausgürtel in Lüttringhausen bis zur Konversionsfläche an der ehemaligen Werkzeugfabrik: Wir wissen, wo der Markt gerade steht, wer kauft und was ein Objekt in welcher Lage tatsächlich wert ist.
Von Lennep über Lüttringhausen bis Bergisch Born: Wir begleiten Remscheider Eigentümer seit 2006 durch Verkauf und Vermietung. Jede Vermarktung beginnt bei uns mit einer Lage-Begehung und einer datenbasierten Wertermittlung auf Grundlage des aktuellen Grundstücksmarktberichts - denn der Remscheider Markt funktioniert anders als Solingen oder Wuppertal.
Unser Leistungsangebot wird permanent durch Fortbildungen untermauert. So können wir immer besten Service gewährleisten.
Verkäufern in Remscheid stehen wir mit unserem Know-How gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Beratungsgespräch.
Immobilienmarkt Remscheid
945 beurkundete Kaufverträge, 252 Millionen Euro Geldumsatz: Der Remscheider Markt hält 2025 das Niveau des starken Vorjahres. Die Musik spielt bei Wohnimmobilien, der Geldumsatz mit Ein- und Zweifamilienhäusern stieg um 13 Prozent, der mit Wohnungseigentum um 20 Prozent. Was das für Ihren Verkauf bedeutet, lesen Sie hier - alle Zahlen stammen aus dem aktuellen Grundstücksmarktbericht der Stadt Remscheid (Berichtsjahr 2025).
Eingeordnet von Yannik Kettenbach, Geschäftsführer und DEKRA-zertifizierter Sachverständiger für Immobilienbewertung (SVID1).
Der erfreuliche Trend bei Eigentumswohnungen setzt sich fort. Die Verkaufszahlen stiegen um rund 3 Prozent, der Geldumsatz sogar um 20 Prozent, und die Preise legten um etwa 3 Prozent zu. Eine durchschnittliche Eigentumswohnung mit 80 Quadratmetern Wohnfläche und Balkon kostet in normaler Wohnlage derzeit rund 155.000 Euro - das entspricht etwa 1.940 Euro pro Quadratmeter. Das Bild bleibt dabei klar: Weiterverkäufe dominieren mit 307 Fällen den Markt, dazu kommen 82 Umwandlungen, während Erstverkäufe von Neubauwohnungen mit nur 5 Transaktionen die Ausnahme sind.
Bei Ein- und Zweifamilienhäusern zog die Nachfrage weiter an: 6 Prozent mehr Verkäufe, 13 Prozent mehr Geldumsatz, bei insgesamt stabilen Preisen. Für ein freistehendes Einfamilienhaus mit 180 Quadratmetern Wohnfläche zahlen Käufer im Schnitt 430.000 Euro. Doppelhaushälften (332.000 Euro), Reihenendhäuser (309.000 Euro) und Reihenmittelhäuser (278.000 Euro) bleiben die attraktive Alternative für Familien.
Die Preisunterschiede je nach Baujahr sind weiterhin erheblich: Während freistehende Häuser aus der Zeit bis 1919 im Median für 320.000 Euro (rund 1.760 Euro pro Quadratmeter) den Besitzer wechseln, erreichen Objekte ab Baujahr 1995 pro Quadratmeter fast das Doppelte, jüngere Baujahre ab 2010 im Median sogar 730.000 Euro. Das spiegelt den besseren energetischen Standard neuerer Gebäude ebenso wider wie modernere Grundrisse und Ausstattungen.
Die gute Nachricht für Bauwillige: Die Preise für Baugrundstücke blieben auch 2025 stabil. Für ein typisches Baugrundstück von 600 Quadratmetern für ein Einfamilienhaus werden durchschnittlich 167.400 Euro fällig - das entspricht etwa 279 Euro pro Quadratmeter.
Interessant ist die Differenzierung nach Lagen: In einfachen Wohnlagen beginnen die Bodenrichtwerte bei 195 Euro pro Quadratmeter für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser, in mittleren Lagen sind es 225 Euro, in guten Lagen 330 Euro. Spitzenlagen erreichen Werte bis 420 Euro. Für Reihenhausgrundstücke gelten 215 bis 320 Euro pro Quadratmeter, was die effizientere Flächennutzung dieser Bauform widerspiegelt.
Der Geschosswohnungsbau zeigt ebenfalls stabile Bodenwerte zwischen 155 und 275 Euro pro Quadratmeter, abhängig vom gewerblichen Anteil der geplanten Bebauung.
Interessant ist auch der Blick auf die Käuferstruktur: 63 Prozent aller Immobilienkäufer kommen aus Remscheid selbst, 37 Prozent ziehen von außerhalb zu. Dies zeigt, dass die Stadt nicht nur für Einheimische, sondern auch für Menschen aus dem Umland als Wohnort attraktiv ist. Die gute Anbindung an die Nachbarstädte Wuppertal und Solingen sowie die vergleichsweise moderaten Immobilienpreise dürften hierbei eine wichtige Rolle spielen.
Bei Industrie- und Gewerbegrundstücken stellte der Gutachterausschuss keine Preisveränderungen fest. Die Bodenrichtwerte für klassisches Gewerbe liegen je nach Lage zwischen 80 und 120 Euro pro Quadratmeter, die Gesamtspanne reicht von 70 bis 195 Euro.
Deutlich höher bewertet bleiben Gewerbeflächen für tertiäre Nutzungen, also Dienstleistungen, Handel und Büros: Hier liegen die Bodenrichtwerte in mittleren Lagen bei 200 Euro und in guten Lagen bei bis zu 280 Euro pro Quadratmeter. Diese Preisdifferenzierung spiegelt den strukturellen Wandel der Wirtschaft wider.
Der Markt für land- und forstwirtschaftliche Flächen entwickelte sich freundlich. Die Preise für Waldflächen inklusive Aufwuchs stiegen um etwa 7 Prozent auf durchschnittlich 1,60 Euro pro Quadratmeter, Grünland blieb mit 1,70 Euro pro Quadratmeter stabil.
Die Bodenrichtwerte zeigen deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Stadtteilen. Während in zentrumsnahen Lagen und etablierten Wohnvierteln die höchsten Preise erzielt werden, bieten periphere Lagen noch bezahlbare Optionen. Die durchschnittliche Grundstücksgröße bei verkauften Einfamilienhäusern liegt bei etwa 700 Quadratmetern, während Doppelhaushälften mit 400 Quadratmetern und Reihenhäuser mit 200 bis 300 Quadratmetern auskommen.
Ein wichtiger Faktor bei der Preisbildung bleibt der Modernisierungsgrad der Immobilien. Die Umrechnungstabellen des Gutachterausschusses zeigen: Umfassend modernisierte Objekte erzielen Preisaufschläge von bis zu 34 Prozent gegenüber nicht modernisierten Gebäuden, mittlere Modernisierungen führen zu Aufschlägen von etwa 16 Prozent. Dies unterstreicht die Bedeutung von Investitionen in die Gebäudesubstanz, insbesondere vor dem Hintergrund steigender Energiekosten.
Der Remscheider Grundstücksmarkt zeigt sich 2025 robust und ausgeglichen. Die Transaktionszahlen halten das Niveau des Vorjahres, die Preise bewegen sich seitwärts. Nach der Belebung im Jahr 2024 hat sich der Markt damit auf einem hohen, stabilen Niveau eingependelt.
Der Bodenpreisindex für individuellen Wohnungsbau liegt unverändert bei 145,2 (Basis 2010 = 100) und damit seit 2021 konstant - eine bemerkenswerte Stabilität nach der starken Preisphase zwischen 2019 und 2022. Für Kaufinteressenten bedeutet das: verlässliche Kalkulationsgrundlagen und größere Auswahl. Für Verkäufer heißt es: Der Markt trägt gute Preise, honoriert aber Substanz und realistische Preisfindung.
Quelle: Grundstücksmarktbericht 2026 der Stadt Remscheid (PDF), Gutachterausschuss für Grundstückswerte, Berichtsjahr 2025.
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Der Remscheider Markt hält 2025 das Niveau des starken Vorjahres: 945 Kaufverträge und 252 Mio. € Geldumsatz. Die Nachfrage verteilt sich weiter ungleich: Beim Wohnungseigentum stieg der Geldumsatz um 20 Prozent und die Preise legten um 3 Prozent zu, bei Ein- und Zweifamilienhäusern wuchs der Umsatz um 13 Prozent bei stabilen Preisen. Wer 2026 in Remscheid verkaufen will, muss zwei Dinge richtig machen: den Preis am aktuellen Markt orientieren - nicht am Höchststand von 2022 - und das Objekt so präsentieren, dass es im überregionalen Wettbewerb mit Wuppertal, Solingen und dem Düsseldorfer Umland sichtbar bleibt. Genau das machen wir seit 2006.
Eine 80-m²-Eigentumswohnung mit Balkon erzielt in Remscheid in normaler Wohnlage aktuell rund 155.000 € - das sind etwa 1.940 €/m² und rund 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl ist allerdings ein Durchschnitt, und die Spreizung über die Stadtteile ist erheblich. In Lennep-Altstadt, wo denkmalgeschützte Substanz und touristisches Flair zusammenkommen, liegen die Preise erkennbar darüber. Im Westen rund um Hasten und Honsberg geht es nach unten. Mehr als jeder dritte Käufer kommt mittlerweile von außerhalb - oft aus Wuppertal oder Solingen - und sucht gezielt Lagen mit Park-Nähe (Stadtpark, Eschbachtalsperre) und zumindest grundsanierte Substanz. Eine Bewertung ohne Stadtteil-Kontext führt regelmäßig zu Fehleinschätzungen von ±15 Prozent - wir vermeiden das, indem wir jeden Auftrag mit Lage-Begehung beginnen.
Ein freistehendes Einfamilienhaus mit 180 m² Wohnfläche erzielt in Remscheid im Schnitt 430.000 €; Doppelhaushälften und Reihenhäuser liegen zwischen 278.000 € und 332.000 €. Was den Preis macht: das Baujahr (pro Quadratmeter erzielen Häuser ab Baujahr 1995 fast das Doppelte von Vorkriegsbauten), der Modernisierungsgrad (umfassend sanierte Häuser schlagen unmodernisierte um bis zu 34 Prozent) und die Lage am Hang. Die typische Remscheider Hanglage – mit Blick ins Tal und Schiefer-Fassade – ist ein Verkaufsargument, sofern die Erschließung sauber und die Drainage in Ordnung ist. Beides prüfen wir beim Auftraggespräch. Familien aus dem Bergischen suchen gezielt Lüttringhausen und Bergisch Born; Investoren schauen verstärkt auf Mehrfamilienhäuser im westlichen Stadtgebiet, wo die Renditen noch zweistellig sein können.
Baugrundstücke haben in Remscheid auch 2025 ihren Wert gehalten - ein typisches 600-m²-Grundstück für ein Einfamilienhaus kostet rund 167.400 €. Die Spreizung ist groß: 195 €/m² in einfachen Lagen, bis 420 €/m² in Spitzenlagen wie Hohenhagen oder Teilen von Lennep. Hanggrundstücke sind die Remscheider Spezialität - sie eröffnen Aussichten, verlangen aber Architektur, die mit dem Gelände arbeitet, und in den meisten Fällen ein Bodengutachten. Gewerbegrundstücke zeigen stabile Werte, mit tertiären Nutzungen (Büro, Dienstleistung, Handel) bei 200-280 €/m² in mittleren bis guten Lagen. Wer ein Grundstück in Remscheid verkauft, sollte vor dem Inserat drei Fragen klären: aktueller Bodenrichtwert, Erschließungsstand, Altlastenverdacht. Wir machen das vorab.
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Wir führen Sie mit den idealen Käufern zusammen. Dabei setzen wir auf Know-How aus Marketing, IT und Immobilienwirtschaft.
Bewertung
Wir analysieren den Marktwert Ihrer Immobilie. Dabei setzen wir auf die Methoden aus dem Sachverständigenwesen.
Marketingstrategie
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Abwicklung
Wir treffen uns beim Notar. Wir organisieren die Übergabe aller relevanten Unterlagen und führen die Endabnahme durch.
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